Alek Martin — Berlin
Meine Geschichte
Ich war weiter unten,
als du denkst.
Alek Martin
Kapitel 1
Schwere Vernachlässigung. Neun Länder. Vier Sprachen.

Ich war etwa neunundzwanzig, als ich meine Großmutter nach ihrer Kindheit fragte. Sie konnte zunächst nicht antworten. Tage später kam sie zu mir und sagte: "Meine Mutter war ein schrecklicher Mensch." Ich sah sie an und sah keine erwachsene Frau, sondern ein gebrochenes kleines Kind. Dieses Kind hat sie nie verlassen.

Meine Mutter bekam mich mit siebzehn. Jahrelang trug sie die Maske der "Mutter", während sie mich für alles ausnutzte, was sie kriegen konnte. Ich erinnere mich nicht, dass sie mich je umarmt hat. Ich erinnere mich nicht, dass sie mich je gewählt hat. Was ich erinnere, ist die Leere.

Was du nicht heilst, gibst du weiter.

An der Wurzel von allem steckt eine Wunde — eine Mutter, die mich nicht lieben konnte. Diese Ablehnung wurde mein Betriebssystem. Sie hat jede Beziehung, jede Entscheidung geprägt, die ich vierzig Jahre lang wiederholt habe — bis ich endlich verstand, warum.

Kapitel 2
Ein Vermögen. Freiheit. Leben nach meinen Regeln.

In meinen Zwanzigern wurde ich selbstgemachter Millionär. Ich baute finanzielle Freiheit aus dem Nichts auf, lebte in mehreren Ländern, sprach fließend vier Sprachen.

Was ich nicht wusste: Ich hatte es auf allem aufgebaut, womit ich mich nie auseinandergesetzt hatte.
Alek Martin
Kapitel 3
Sieben Jahre. Alles weg.

2009 starb meine Großmutter. Die Frau, die mich großgezogen hatte. Und in diesem einen Moment brachen alle Wände, die ich je gebaut hatte, auf einmal ein.

HIV. Drogen. Insolvenz. Sieben Jahre ohne festes Dach über dem Kopf. Ich musste Dinge tun, die nur Gott, der Teufel und ich kennen — bis ich aufgehört habe, anderen die Schuld zu geben, alles übernommen habe, eine Entscheidung getroffen habe, meinen Schmerz größer zu machen als mich selbst, und angefangen habe, anderen zu helfen. Nicht aus Selbstlosigkeit — sondern weil mir das Helfen hilft.

Der Tag, an dem ich aufgehört habe, allem außer mir die Schuld zu geben, war der Tag, an dem sich alles zu verschieben begann.
Kapitel 4
Wiederaufgebaut. Dann wieder verloren.

Ich baute wieder auf. Und ich dachte, das wäre das Ende der Geschichte. Es war es nicht. Ich wurde zum Betreuer für meinen Mann. Das gleiche Muster. Eine neue Form.

Der zweite Zusammenbruch war der wichtigste. Denn dann verstand ich endlich den wahren Grund hinter allem.
Kapitel 5
Endlich verstehen, warum.

Ich bin kein Coach, der Trauma im Klassenzimmer studiert hat. Ich bin jemand, der es gelebt hat — in mehreren Sprachen, auf mehreren Kontinenten, durch mehrere Versionen des Verlierens und Wiederaufbauens.

Seitdem habe ich Hunderten von Menschen geholfen — darunter Führungskräfte von Top-100-Unternehmen wie H&M Deutschland und Österreich.

Cycle Zero
Der Kreislauf hört hier auf.

Was du nicht heilst, gibst du weiter. An deine Kinder. An deine Beziehungen. An jeden Menschen, der nah genug kommt, um es zu spüren.

Würde dein ungeborenes Kind dich als Elternteil wählen?

Cycle Zero ist der Name, den ich dieser Mission gebe — der Kreislauf von geerbtem Schmerz hört auf — mit dir. Nicht weitergegeben. Beendet. Hier.

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Es ist die Geschichte, die du gerade gelesen hast — live erzählt, vor deinem Team, deinen Führungskräften. Ehrlich, unbequem, anders als alles, was dein Publikum je von einer Bühne gehört hat.

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Manchmal wollen Menschen kein Coaching. Sie wollen einem Menschen gegenübersitzen, der es durchgemacht hat. Du gehst nicht mit Antworten — sondern mit den richtigen Fragen über dein eigenes Leben.

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